topo gr

Internationaler Öffentlicher Verein von Gläubigen

Internationaler Öffentlicher Verein von Gläubigen

Inscrição

Dekret

Was ist ein öffentlicher Verein von Gläubigen?
Ein öffentlicher Verein von Christlichen Gläubigen ist ein Verein von Menschen, der von dem Heiligen Stuhl anerkannt wurde. Ausschließlich der zuständigen kirchlichen Autorität kommt die Errichtung solcher Vereine von Gläubigen zu, die sich der Vermittlung der christlichen Lehre im Namen der Kirche oder der Förderung des amtlichen Gottesdienstes widmen oder die sich anderen Zielen zuwenden sollen, deren Verfolgung ihrer Natur nach der kirchlichen Autorität vorbehalten wird (Canon 301 §1). Alle Vereine von Gläubigen unterliegen der Aufsicht der zuständigen kirchlichen Autorität, die dafür zu sorgen hat, dass in ihnen die Unversehrtheit von Glaube und Sitte bewahrt wird, und die darüber zu wachen hat, dass sich keine Missbräuche in die kirchliche Disziplin einschleichen; deshalb hat sie die Pflicht und das Recht, diese nach Maßgabe des Rechtes und der Statuten zu beaufsichtigen; sie unterstehen auch der Leitung eben dieser Autorität gemäß den Bestimmungen der folgenden Canones. In einem Öffentlichen Verein, agieren die Mitglieder in Namen der Kirche, wenn sie die Ziele des Vereins erfüllen.

Dekret
who

1289/10/AIC-76

Das Fatima-Weltapostolat ist eine Vereinigung von Gläubigen mit dem Hauptzweck der Verbreitung der authentischen Lehre der katholischen Kirche und der strikten Einhaltung der Grundsätze des Evangeliums, der persönlichen Heiligung  der Mitglieder durch die gewissenhafte Befolgung   der Botschaft von Fatima und der Verbreitung des „gemeinsamen Gutes“ durch die Verbreitung der Fatima-Botschaft... (Statuten, Art II, 1-3).                

In den Erscheinungen von 1917 bekräftigte die Selige Jungfrau den drei kleinen Hirten, Lucia dos Santos und den seligen Geschwistern Francisco und Jacinta Marto die ewige christliche Botschaft der Bekehrung, des Gebetes und der Busse zur Sühne für die Sünden und zur Bekehrung der Sünder zusammen mit ein würdigeren Verehrung der Eucharistie und des Rosenkranzgebetes sowie der Weihe an ihr Unbeflecktes Herz.

Gleichzeitig hat das „Weltapostolat“ den spezifischen Zweck, das „Versprechen“ zu fördern, das von jedem Mitglied des Fatima-Weltapostolates geleistet wird. (Statuten, Art. II,4).

Die in unzähligen Ländern der Welt ansässigen Mitglieder des Fatima-Weltapostolates verpflichten sich, gläubige Zeugen des katholischen Glaubens in ihren eigenen Familien, an der Arbeit und in ihren Pfarreien zu werden und sich so an der „Neu-Evangelisation“ aktiv zu beteiligen.

Das II. Vatikanische Konzil zusammen mit den nachkonziliaren Lehren hat den neuen Formen der Vereinigung gläubiger Christen und ihrer Teilnahme am Leben der Kirche eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Es wurde ihnen große Wertschätzung und Beachtung zuteil (Dekret über das Apostolat von Laien Apostolicam actuositatem, 18, 19 und 21; Johannes Paul II., postsynodale Ermahnung Christfideles Laici, 29).

In seinem apostolischen Schreiben „Novo millennio inuente“, hat Seine Heiligkeit Johannes Paul II. über die große Bedeutung der „Förderung von Formen der Vereinigung geschrieben, sei es von solchen mit mehr traditionellem Charakter oder von neueren kirchlichen Bewegungen, die fortfahren, der Kirche eine Vitalität zu verleihen, die eine Gabe Gottes und eine wahre ‚Frühlingszeit des Geistes’ ist“ (46).

Daraus folgt:
In Anbetracht dessen, dass das Pontificium Consilium pro Laicis, durch das Dekret vom 7. Oktober 2005, das Fatima-Weltapostolat als eine öffentliche, internationale Vereinigung von Gläubigen, mit juristischer Person, und dessen Statuten für eine Periode von fünf Jahren ad experimentum anerkannt hat;

Nachdem diese Zeitperiode zu Ende ist und nach aufmerksamer Prüfung des Begehrens, das durch Prof. Américo Pablo Lopez Ortiz, Präsident des Fatima-Weltapostolates an dieses Dikasterium gerichtet wurde, die Statuten mögen definitiv anerkannt werden;

in Anbetracht der Gelegenheit, die Statuten des Fatima-Weltapostolats definitiv anzuerkennen, und der Tatsache, dass keine Änderungsvorschlage des Textes vorgelegt wurden;

Im Licht der Artikel 131-134 der Apostolischen Konstitution Pastor Bonus für die römische Kurie und gemäß Kanon 312, § 1, 1. des CIC, dekretiert das Pontificium Consilium pro Laicis:

1. Die Bestätigung der Errichtung des Fatima-Weltapostolates als eine öffentliche, internationale Vereinigung von Gläubigen, mit juristischer Person, gemäss den Canones 298-320 und 327-329 CIC.

2. Die definitive Anerkennung der durch dieses Dikasterium ordnungsgemäß authentifizierten Statuten dieser Vereinigung; diese wurden in unseren Archiven für eine Periode von fünf Jahren ad experimentum deponiert.

Vatikan Stadt, 7. Oktober 2010, am Gedenktag unserer Seligen Jungfrau Maria des Rosenkranzes.




who01


facebook
     twitter     youtube

Newsletter abonnieren