topo gr

Internationaler Öffentlicher Verein von Gläubigen

Internationaler Öffentlicher Verein von Gläubigen

Inscrição

Neues Pastoraljahr 2018/2019

Das Heiligtum von Fatima stellte am 1. Dezember das Thema für das neue Pastoraljahr 2018/2019 vor. Das gewählte Thema ist: „Zeit der Gnade und Barmherzigkeit: Danksagung für die Wallfahrt in der Kirche“.

Das Ereignis begann mit der Eröffnung der neuen zeitweiligen Ausstellung, die dem hundertjährigen Jubiläum des Baus der kleinen Erscheinungskapelle geweiht wurde. Diese Ausstellung kann im Untergeschoss der Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit bis zum 15. Oktober 2019 besucht werden. Der Rektor des Heiligtums, Carlos Cabecinhas, leitete das Thema ein, indem er hervorhob, dass wir in diesem Jahr mehr über das Erlebnis reflektieren sollten, eine Kirche, eine pilgernde Kirche zu sein, sowie über die Bedeutung der Wallfahrt selbst. Im Jahr 2019 werden zwei hundertjährige Jubiläen gefeiert, die für den Kontext des Fatima-Heiligtums eine große Bedeutung haben: das hundertjährige Jubiläum des Baus der kleinen Erscheinungskapelle, sowie der 100. Todestag des Heiligen Francisco Marto, am 4. April 2019.

Versprechen der neuen Mitglieder

Das sich in Fatima befindende Internationale Sekretariat des Fatima-Weltapostolats sammelt die Versprechen der neuen Mitglieder des Apostolats aus der ganzen Welt, sowie die, die sich online unter www.worldfatima.com anmelden.

Am Jahresende werden diese Versprechen feierlich zu Füssen Unserer Lieben Frau von Fatima in der kleinen Erscheinungskapelle gelegt. Das ist eine symbolische Handlung, die noch aus den früheren Zeiten unserer Vereinigung stammt und seither immer wieder ausgeführt wird, um so das Leben jedes neuen Mitglieds den Händen der Heiligen Jungfrau Maria anzuvertrauen, und für deren Schutz und Bestimmtheit in ihrem Vorhaben, die Fatima-Botschaft zu leben und zu verbreiten, zu bitten.

Im Dezember, am Abend vor dem Fest Mariä Empfängnis, brachte das Sekretariat die Versprechen in das Heiligtum von Fatima und feierte dort, in der Erscheinungskapelle, einen Gebetsmoment in Form des Rosenkranzgebets für alle Mitglieder des Apostolats, und insbesondere für die Neuanmeldungen in diesem Jahr. Die Versprechen und Gebetsanliegen wurden am exakten Ort hinterlegt, wo die Jungfrau den drei kleinen Hirtenkindern 1917 erschien.

Anbetungsstunde für Kinder in Fatima

Am 3. November 2018 veranstaltet das Fatima-Weltapostolat eine Eucharistische Anbetungsstunde mit Kindern und Jugendlichen in der Gemeindekirche der Hirtenkinder von Fatima, in Portugal, in Zusammenarbeit mit dem portugiesischen Verein der Botschaft von Fatima. Auf der ganzen Welt werden weitere Kinder im Gebet mit uns vereint sein.

Das Programm besteht aus einer Anbetungsstunde vor dem Allerheiligsten Sakrament, mit dem Rosenkranzgebet vor dem Tabernakel, vor welchem bereits die heiligen Kinder Francisco und Jacinta Marto, sowie deren Kusine Lucia, Gott angebetet und getröstet haben. Mit ihren Gebeten und dem Beispiel der Hirtenkinder von Fatima Folge leistend werden die Kinder für ihre Familien, den Heiligen Vater und für den Frieden auf der Welt beten.

Eine Million Kinder beten den Rosenkranz

Die Welt befindet sich in Zeiten großer Unruhen und Konflikte, die kein Ende in Sicht haben. Wir alle sind Teil dieser Welt und ungeachtet dessen, wie klein wir als Einzelperson zu sein scheinen, können wir gemeinsam den Kampf für den Frieden und die Einheit in unserem zuhause aufnehmen.

In Zusammenarbeit mit der internationalen Organisation Kirche in Not unterstützt das Fatima-Weltapostolat die Verbreitung einer weltweiten Gebetsinitiative mit dem Namen: „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“, die am 18. Oktober 2018 stattfinden wird.

Dieses Ereignis ist für jeden, aber vor allem für Kinder, der Zukunft unserer Welt, gedacht. Der Hl. Padre Pio sagte einmal: „Wenn eine Million Kinder den Rosenkranz beten, dann wird die Welt sich ändern“. Hier sollen nicht nur 1 Million, aber so viele Millionen wie möglich den Rosenkranz, in Einheit und Glaube für das Wohlergehen unserer Welt und die der zukünftigen Generationen, beten.

In Fatima, am Ort wo die heilige Jungfrau Maria darum bat, täglich den Rosenkranz zu beten, wird dieser Gebetsinitiative während verschiedener Feierlichkeiten gedacht werden, und viele Schulen und Ordensgemeinschaften werden einige Gebetsminuten aufbringen und so der Menschheit ein unermessliches Geschenk überreichen.

Vereint euch mit uns und verbreitet die Botschaft! Weitere Informationen über die Gebetsinitiative finden auf: http://www.millionkidspraying.org/de

Fatima-Weltapostolat veranstaltet Weiterbildung

Der internationale Sitz des Fatima-Weltapostolats, Domus Pacis, empfing vom 25. bis zum 29. Juni 2018, circa 150 Mitglieder und Leiter dieses Vereins, aus 33 verschiedenen Ländern, um eine Weiterbildung über die Inhalte der Botschaft von Fatima und die pastoralen Leitlinien des Apostolats am Anfang dieses zweiten Fatima-Jahrhunderts zu besprechen.

Das Treffen, dessen Thema „Gnade und Barmherzigkeit – die Gabe Fatima“ war, versammelte Teilnehmergruppen aus allen Teilen der Welt, unter Anderem aus Südkorea, den Philippinen, Panama, Mexico, Ghana, Nigeria, Spanien, Irland und bestätigte somit die Universalität Fatimas.

Die Kongresseröffnung unterlag dem Bischof der Diözese, Antonio Marto, der die Mitglieder ermutigte und ihnen für ihr weltweites Zeugnis der Gabe, die Fatima ist, dankte. Der internationale Präsident des Fatima-Weltapostolats, Prof. Américo López-Ortiz, betonte seinerseits die Bedeutung, die der Verein der Weiterbildung seiner Mitglieder zuspricht und erklärte, dass dieser internationale Kongress als ein weiterer Teil dieser Anstrengung angesehen werden muss. Das Treffen eröffnet einen neuen Zyklus für Studien und Reflektionen, die in der Botschaft von Fatima einen Weg der Heiligkeit und der Evangelisierung aufzeigen.

Das Heiligtum von Fatima repräsentierend, das an den ersten zwei Kongresstagen verschiedene Programmpunkte übernommen hat, war Dr. Marco Daniel Duarte, Direktor der Studienabteilung des Heiligtums von Fatima, anwesend. Während seiner Begrüßungsrede im Namen des Rektors des Heiligtums, drückte er seinen Dank aus für die Arbeit der Verbreitung der Botschaft von Fatima seitens des Fatima-Weltapostolats und betonte den Willen des Heiligtums, weiterhin Initiativen zu unterstützen, die der Deutung der Fatima-Ereignisse von Hilfe sein können.

Die Redner des Heiligtums von Fatima führten die Teilnehmer im Laufe der ersten zwei Tage durch einen thematischen Weg, der von der Zentralität Gottes in der Botschaft von Fatima ausging und dann Themen wie das Unbefleckte Herz Mariens, das Fatima-Geheimnis, die Beziehung zwischen dem Rosenkranzgebet und den Frieden, sowie einige Aspekte der Geistlichkeit der Seherkinder Francisco und Jacinta behandelte. Die gute Akzeptanz dieser Themen konnte bei den zahlreichen Fragen, die nach jedem Vortrag Raum hatten, gesehen werden.  

Während der letzten drei Tage bestimmten Themen wie die Identität und die Mission des Fatima-Weltapostolats die verschiedenen Reflektionen und Diskussionen. Dazu wurden auch Zeiten für Workshops eingeplant, die Themen wie Anbetungsprogramme für Kinder, das geweihte Leben gemäß dem Charisma Fatimas, die Besuche der Pilgerstatue Unserer Lieben Frau von Fatima, Finanzen und Spenden und die missionarische Ebene des Vereins bearbeiteten. Es gab auch Gelegenheit für persönliche Zeugnisse der seelsorgerischen Arbeit, die in einigen Ländern durchgeführt wird und für die Vorstellung der Aktivitäten des Internationalen Sekretariats, welches das Bindeglied zwischen allen Verantwortlichen des Vereins ist.  

Weitere Vorträge über die Erscheinungen von Pontevedra und Tuy, die Verbindung der Botschaft von Fatima mit der Familienseelsorge und den eschatologischen Sinn von Fatima in einer kirchlichen Perspektive wurden ebenfalls vorgestellt, die so die Bedeutung der Aufrufe Unserer Lieben Frau für unsere gegnwärtigen Zeiten klar werden ließen.

Teil des Programms waren außerdem verschiedene liturgische Feiern im Heiligtum von Fatima und in den Kapellen der Domus Pacis. Eine Ehrenplakette im Namen des 1981 verstorbenen hochangesehenen Historikers und Untersuchers der Fatima-Ereignisse, P. Joaquín María Alonso, c.m.f. wurde in der Bibliothek des Hauses eingeweiht.

Am letzten Tag unternahmen die Teilnehmer eine Wallfahrt in die Kathedrale von Leiria, um dem hundertjährigen Jubiläum der Restauration der Diözese zu gedenken. Der offizielle Abschluss der Arbeitstage wurde mit einer feierlichen Übergabe der Teilnahmediplome, gefolgt von einem Sendungsauftrag, der alle dazu einlud, der Welt die Freude und die Schönheit der Barmherzigkeit Gottes, die besonders während dieser Arbeitstage erlebt wurde, zu verkünden, eingeleitet.  

Das Fatima-Weltapostolat ist ein öffentlicher internationaler Verein von Gläubigen, dessen Aufgabe in der Erkenntnis, dem Erlebnis und der Verbreitung der Botschaft von Fatima in der ganzen Welt liegt.

Quelle: FLP, August 2018


facebook
     twitter     youtube

Newsletter abonnieren