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Internationaler Öffentlicher Verein von Gläubigen

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Von Fatima in die Welt: Gebetstreffen am Todestag vom Hl. Francisco Marto

Um dem hundertjährigen Jubiläum des Todes vom Hl. Francisco Marto, am 4. April 2019, zu gedenken, veranstaltet die Gebetsgruppe „Mater Fatima“ ein weltweites geistliches Projekt mit dem Namen „Fatima für die Welt – Rosenkranz und Anbetung für den Frieden“.

Die Gebetsinitiative wird in der Pfarrkirche von Fatima stattfinden, wo die Hirtenkinder getauft wurden und wo vor allem der Hl. Francisco Marto viele Stunden in Gebet und Anbetung verbracht hat, um den „verborgenen Jesus“ zu trösten.

Hauptziel dieser Initiative ist es, die gesamte katholische Welt dazu einzuladen, die Bitten Unserer Lieben Frau von Fatima zu erfüllen und für den Frieden und die Bekehrung der Sünder zu beten und so Wiedergutmachung an die Herzen Jesu und Mariens zu vollführen.

Die christliche Gemeinschaft wird sich an diesem Tag in der Gemeindekirche von Fatima versammeln, eine Eucharistischen Anbetungsstunde machen, den Rosenkranz beten, und sich dem Unbefleckten Herzen Mariens weihen. Es wird auch ein Tag des Fastens sein und es wird die Gelegenheit angeboten, das Bußsakrament zu erhalten.

Das Fatima-Weltapostolat lädt alle Verantwortlichen in ihren jeweiligen Ländern dazu ein, sich an jenem Tag diesem Projekt anzuschließen und das Rosenkranzgebet, Momente der Anbetung und die Feier der Heiligen Messe für dieses Fatima-Anliegen in ihren jeweiligen Gemeinden zu organisieren. Die Menschen können sich auch individuell, im Gebet, diesem Projekt anschließen, von ihrem Zuhause oder ihrem Arbeitsplatz aus oder wo auch immer diese an jenem Tag sein werden.

Dieses Ereignis wird live zwischen 20h00 und 21h00 (portugiesische Ortszeit) durch die sozialen Netzwerke in die ganze Welt übertragen. Über 40 Länder haben sich bereits für die Teilnahme an dieser Gebetsinitiative angemeldet. Schließen Sie sich uns an und besuchen Sie www.materfatima.org oder https://www.facebook.com/materfatima/ für weitere Informationen.

Fest des Hl. Francisco und der Hl. Jacinta Marto

Am 20. Februar feiern wir das liturgische Fest der heiligen Hirtenkinder Francisco und Jacinta Marto. Auf der gesamten Welt steigt die Verehrung der neuen heiligen Kinder und viele Gemeinden und Vereinigungen gedenken diesem Tag bereits mit verschiedenen liturgischen Feierlichkeiten.

Im Fatima-Heiligtum der Stadt Valenzuela, in den Philippinen, zum Beispiel, wurde für dieses Jahr ein dreitägiges Programm zu Ehren des Hl. Francisco und der Hl. Jacinta zusammengestellt.

Im Heiligtum von Fatima, Portugal, beinhaltet das Programm eine Vigilfeier am 19. Februar mit dem Rosenkranzgebet, der Lichterprozession und der Verehrung der Heiligen an ihren Gräbern. Die Feier wird am 20. mit dem Rosenkranzgebet in der Erscheinungskapelle fortgeführt, gefolgt von einer Prozession mit den Ikonen der heiligen Kinder Francisco und Jacinta bis zur Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit, wo dann eine Heilige Messe stattfinden wird. Am Nachmittag findet in derselben Basilika ein katechetisches Treffen für Kinder statt.

In Brasilien wird ebenfalls zum ersten Mal der städtische Feiertag „Tag der Hirtenkinder Francisco und Jacinta Marto“ in Juranda, Stadt der Diözese Campo Mourão, in Paraná, begangen, der Heimatstaft von Lucas, dem Kind des Wunders, das den Weg für die Heiligsprechung der beiden Hirtenkinder geöffnet hat.

Historische Anmerkung:

Francisco Marto wurde am 11. Juni 1908 in Aljustrel geboren, seine Schwester Jacinta Marto kam am selben Ort, am 11. März 1910, zur Welt. In ihrer bescheidenen Familie lernten sie Gott und die Heilige Jungfrau Maria kennen und lieben. 1916 sahen sie dreimal eine Engelserscheinung und 1917 erschein ihnen die Heilige Jungfrau Maria sechs Mal. Jedes Mal wurden die Kinder zum Gebet und zur Buβe für die Wiedergutmachung der Sünden der Welt, die Bekehrung der Sünder und den Frieden auf der Welt aufgefordert. Beide folgten dieser Aufforderung mit ihrer gesamten Kraft. Immer mehr in ihrer Liebe zu Gott und den Seelen entflammt, hatten sie ein einziges Ziel: zu beten und zu leiden, gemäß den Bitten des Engels und der Jungfrau Maria. Francisco verstarb am 4. April 1919 und Jacinta am 20. Februar 1920. Der heilige Papst Johannes Paul II. reiste am 13 Mai 2000 nach Fatima, um die Kinder seligzusprechen. Papst Franziskus kam am 13. Mai 2017, zur Hundertjahrfeier der Erscheinungen, nach Fatima und sprach beide Hirtenkinder heilig, als erste heilige Kinder, die keine Märtyrer waren.

Dritter Asiatischer Kongress in Indien

Das Fatima-Weltapostolat hat, als Teil seines Programms, bereits auf allen Kontinenten regionale Kongresse veranstaltet, um Mitgliedern einer bestimmten Region die Gelegenheit zu bieten, sich zu treffen und über ortsspezifische Apostolats-Angelegenheiten zu diskutieren. Im vergangenen Februar fand der dritte asiatische Kongress des Fatima-Weltapostolats in Kalkutta, Indien statt. Der erste Kongress wurde 2006 in den Philippinen und der zweite 2009 in Südkorea veranstaltet.

Lesen Sie hier den kompletten Bericht (auf Englisch) dieses Treffens:

Neues Pastoraljahr 2018/2019

Das Heiligtum von Fatima stellte am 1. Dezember das Thema für das neue Pastoraljahr 2018/2019 vor. Das gewählte Thema ist: „Zeit der Gnade und Barmherzigkeit: Danksagung für die Wallfahrt in der Kirche“.

Das Ereignis begann mit der Eröffnung der neuen zeitweiligen Ausstellung, die dem hundertjährigen Jubiläum des Baus der kleinen Erscheinungskapelle geweiht wurde. Diese Ausstellung kann im Untergeschoss der Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit bis zum 15. Oktober 2019 besucht werden. Der Rektor des Heiligtums, Carlos Cabecinhas, leitete das Thema ein, indem er hervorhob, dass wir in diesem Jahr mehr über das Erlebnis reflektieren sollten, eine Kirche, eine pilgernde Kirche zu sein, sowie über die Bedeutung der Wallfahrt selbst. Im Jahr 2019 werden zwei hundertjährige Jubiläen gefeiert, die für den Kontext des Fatima-Heiligtums eine große Bedeutung haben: das hundertjährige Jubiläum des Baus der kleinen Erscheinungskapelle, sowie der 100. Todestag des Heiligen Francisco Marto, am 4. April 2019.

Versprechen der neuen Mitglieder

Das sich in Fatima befindende Internationale Sekretariat des Fatima-Weltapostolats sammelt die Versprechen der neuen Mitglieder des Apostolats aus der ganzen Welt, sowie die, die sich online unter www.worldfatima.com anmelden.

Am Jahresende werden diese Versprechen feierlich zu Füssen Unserer Lieben Frau von Fatima in der kleinen Erscheinungskapelle gelegt. Das ist eine symbolische Handlung, die noch aus den früheren Zeiten unserer Vereinigung stammt und seither immer wieder ausgeführt wird, um so das Leben jedes neuen Mitglieds den Händen der Heiligen Jungfrau Maria anzuvertrauen, und für deren Schutz und Bestimmtheit in ihrem Vorhaben, die Fatima-Botschaft zu leben und zu verbreiten, zu bitten.

Im Dezember, am Abend vor dem Fest Mariä Empfängnis, brachte das Sekretariat die Versprechen in das Heiligtum von Fatima und feierte dort, in der Erscheinungskapelle, einen Gebetsmoment in Form des Rosenkranzgebets für alle Mitglieder des Apostolats, und insbesondere für die Neuanmeldungen in diesem Jahr. Die Versprechen und Gebetsanliegen wurden am exakten Ort hinterlegt, wo die Jungfrau den drei kleinen Hirtenkindern 1917 erschien.


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